Röm. 3,9–18
Röm. 3,9–18
9Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, 10wie denn geschrieben steht: »Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer. 11Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott frage. 12Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer. 13Ihr Schlund ist ein offnes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter ihren Lippen; 14ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. 15Ihre Füße sind eilend, Blut zu vergießen; 16auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid, 17und den Weg des Friedens wissen sie nicht. 18Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.«
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
-
3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit
1922
… tlosigkeit, ist nichts anderes als die «Ehrfurchtslosigkeit und Unbotmäßigkeit» ( 1,18 ), die den Zorn Gottes unvermeidlich macht. V. 9‒18 Wie steht es nun? Können wir einen Vorwand nehmen? Keineswegs: Es bleibt bei der von uns erhobenen Anklage, dass Juden und auch Griechen alle unter …