Röm. 3,5–7
Röm. 3,5–7
5Ist’s aber also, daß unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preist, was wollen wir sagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß er darüber zürnt? (Ich rede also auf Menschenweise.) 6Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? 7Denn so die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein Sünder gerichtet werden
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit
1922
… cht zu seiner eigenen Ehre, so sicher wie der, der Gott als den Richter kennt, die Unehre der Welt nicht Gott zur Unehre rechnet ( 3,5–7 ). Das Bedenken vor der Anerkennung des «geknechteten Willens» 4 des Menschen ist also unnütz, und der heimliche Wunsch, der sich an diese Anerkennu …