Röm. 3,3–5
Röm. 3,3–5
3Daß aber etliche nicht daran glauben, was liegt daran? Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben? 4Das sei ferne! Es bleibe vielmehr also, daß Gott sei wahrhaftig und alle Menschen Lügner; wie geschrieben steht: »Auf daß du gerecht seist in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.« 5Ist’s aber also, daß unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit preist, was wollen wir sagen? Ist denn Gott auch ungerecht, daß er darüber zürnt? (Ich rede also auf Menschenweise.)
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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6. Kapitel: Die Gnade
1922
… d Sprungbrett sein kann zu einer andern menschlichen Möglichkeit. Es ist dieselbe «menschliche Logik», die sich schon 169 einmal ( 3,3–5 ) mit ihrem «Lasset uns Böses tun, damit Gutes daraus werde!» zu Worte gemeldet hat, die auch hier den Menschen mit der Bedingtheit seiner Kontraste …