Röm. 2,26–29
Röm. 2,26–29
26So nun der Unbeschnittene das Recht im Gesetz hält, meinst du nicht, daß da der Unbeschnittene werde für einen Beschnittenen gerechnet? 27Und wird also, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz vollbringt, dich richten, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung bist und das Gesetz übertrittst. 28Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; 29sondern das ist ein Jude, der’s inwendig verborgen ist, und die Beschneidung, des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
-
2. Kapitel: Menschengerechtigkeit
1922
… . Es gibt keinen Anspruch, kraft dessen etwas Menschliches in dieser Welt nicht auch von dieser Welt wäre [vgl. Joh. 17,11 . 16 ]. V. 26‒29 Wenn nun ein Unbeschnittener die Ordnungen des Gesetzes hält, wird dann nicht seine Unbeschnittenheit tatsächlich als Beschnittenheit verrechnet wer …