Bibelstellen-Register

Mk. 4,26–32

Mk. 4,26–32

26Und er sprach: Das Reich Gottes hat sich also, als wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft 27und schläft und steht auf Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst, daß er’s nicht weiß. 28Denn die Erde bringt von selbst zum ersten das Gras, darnach die Ähren, darnach den vollen Weizen in den Ähren. 29Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er bald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.
30Und er sprach: Wem wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welch Gleichnis wollen wir es vorbilden? 31Gleichwie ein Senfkorn, wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samen auf Erden; 32und wenn es gesät ist, so nimmt es zu und wird größer denn alle Kohlkräuter und gewinnt große Zweige, also daß die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Predigt: Jesaia 44,21-23 19. November 1916

    … ches Geborenwerden, Wachsen und Sich-Entfalten gleich dem, das in den Lebensbezirken da draußen Gottes Ehre verkündigt [vgl. z. B. Mk. 4,26–32 ].| Und doch gibt’s vielleicht auch in der Menschenwelt gleichsam dünne Spalten in der Mauer, durch die wir in die verlorene Herrlichkeit Gottes hin …