Bibelstellen-Register

Mk. 2,1–11

Mk. 2,1–11

1Und über etliche Tage ging er wiederum gen Kapernaum; und es ward ruchbar, daß er im Hause war. 2Und alsbald versammelten sich viele, also daß sie nicht Raum hatten auch draußen vor der Tür; und er sagte ihnen das Wort. 3Und es kamen etliche zu ihm, die brachten einen Gichtbrüchigen, von vieren getragen. 4Und da sie nicht konnten zu ihm kommen vor dem Volk, deckten sie das Dach auf, da er war, und gruben’s auf und ließen das Bett hernieder, darin der Gichtbrüchige lag. 5Da aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. 6Es waren aber etliche Schriftgelehrte, die saßen allda und gedachten in ihrem Herzen: 7Wie redet dieser solche Gotteslästerung? Wer kann Sünden vergeben denn allein Gott? 8Und Jesus erkannte alsbald in seinem Geist, daß sie also gedachten bei sich selbst, und sprach zu ihnen: Was gedenket ihr solches in euren Herzen? 9Welches ist leichter: zu dem Gichtbrüchigen zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder: Stehe auf, nimm dein Bett und wandle? 10Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat, zu vergeben die Sünden auf Erden (sprach er zu dem Gichtbrüchigen): 11Ich sage dir, stehe auf, nimm dein Bett und gehe heim!

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Predigt: Römer 8,18-22 2. Mai 1915

    … ht und damit ihre tiefste Not aufgehoben hat. Darum hat er den Menschen ihre Sünde vergeben und sie dann auch gesund gemacht [vgl. Mk. 2,1–11 par.], zum Zeichen, daß, wo Gott wieder einkehrt, Alles wieder göttlich wird, auch der arme Leib, auch das äußere Leben. Im Leben Jesu brach die Fre …