Mk. 16,1–6
Mk. 16,1–6
1Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezerei, auf daß sie kämen und salbten ihn. 2Und sie kamen zum Grabe am ersten Tage der Woche sehr früh, da die Sonne aufging. 3Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? 4Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewälzt war; denn er war sehr groß. 5Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich. 6Er aber sprach zu ihnen: Entsetzet euch nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden und ist nicht hier. Siehe da die Stätte, da sie ihn hin legten!
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
-
Predigt: Lukas 24,5-6 (Ostern)
7. April 1912
… rd: dass die Jünger Jesu, zuerst die Frauen, sein Grab leer fanden, dass es von Engeln bewacht war, die ihnen Mut zusprachen [vgl. Mk. 16,1–6 ], dass ihnen dann Jesus selbst begegnete, dass sie wieder mit ihm reden konnten wie vorher und doch nicht wie vorher [vgl. Joh. 21,1–13 ]: bald sah …