Mk. 14,3–9
Mk. 14,3–9
3Und da er zu Bethanien war in Simons, des Aussätzigen, Hause und saß zu Tische, da kam ein Weib, die hatte ein Glas mit ungefälschtem und köstlichem Nardenwasser, und sie zerbrach das Glas und goß es auf sein Haupt. 4Da waren etliche, die wurden unwillig und sprachen: Was soll doch diese Vergeudung? 5Man könnte das Wasser um mehr denn dreihundert Groschen verkauft haben und es den Armen geben. Und murrten über sie. 6Jesus aber sprach: Laßt sie in Frieden! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. 7Ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. 8Sie hat getan, was sie konnte; sie ist zuvorgekommen, meinen Leib zu salben zu meinem Begräbnis. 9Wahrlich ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
25. März 1917
… ahlerisch einen «Großkampftag» zu nennen gewohnt sind: eine Mitteilung liegt online noch nicht vor über die Salbung in Bethanien , Markus 14.3ff. , die insofern «gewirkt» hat, als die Kirchenpflege unmittelbar darauf beschloß, eine Extrasitzung zu weiterer Besprechung der da angedeuteten Neuig …