Mk. 10,17–23
Mk. 10,17–23
17Und da er hinausgegangen war auf den Weg, lief einer herzu, kniete vor ihn und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? 18Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. 19Du weißt ja die Gebote wohl: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst niemand täuschen; ehre Vater und Mutter.« 20Er antwortete aber und sprach zu ihm: Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf. 21Und Jesus sah ihn an und liebte ihn und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach und nimm das Kreuz auf dich! 22Er aber ward unmutig über die Rede und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter. 23Und Jesus sah um sich und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Predigt: Markus 10,17-23
11. Oktober 1914
505 241 Safenwil , Sonntag den 11. Oktober 1914 Markus 10,17–23 Liebe Freunde! Das muß eine wunderbare Stunde gewesen sein im Leben dieses Menschen, als die Frage emporstieg in seiner Seele: Was soll ich tun, daß …