Mk. 10,17–22
Mk. 10,17–22
17Und da er hinausgegangen war auf den Weg, lief einer herzu, kniete vor ihn und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? 18Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. 19Du weißt ja die Gebote wohl: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst niemand täuschen; ehre Vater und Mutter.« 20Er antwortete aber und sprach zu ihm: Meister, das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf. 21Und Jesus sah ihn an und liebte ihn und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Gehe hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach und nimm das Kreuz auf dich! 22Er aber ward unmutig über die Rede und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Matthäus 9,16-17
16. Februar 1919
… n wen mag Jesus sie gerichtet haben? Man kann an Verschiedene denken. a) Vielleicht waren es solche, die wie der reiche Jüngling [ Mk. 10,17-22 par.] und Andere in einer gewissen Begeisterung zu ihm kamen, weil sie das Neue in seiner Botschaft und Person wohl erkannten und danach begehrten, …