Jak. 3,11–18
Jak. 3,11–18
11Quillt auch ein Brunnen aus einem Loch süß und bitter? 12Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Ölbeeren oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salziges und süßes Wasser geben.
13Wer ist weise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit. 14Habt ihr aber bittern Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit. 15Das ist nicht die Weisheit, die von obenherab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. 16Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding. 17Die Weisheit aber von obenher ist aufs erste keusch, darnach friedsam, gelinde, läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei. 18Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesät im Frieden denen, die den Frieden halten.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
-
§ 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung
1943 – 1944
… meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven bringen oder ein Weinstock Feigen? Ebensowenig kann eine salzige Quelle süßes Wasser geben» ( Jak. 3,11f. ). Der Mensch aber kann, was der Brunnen und der Baum nicht können. Er kann es nicht de iure , aber de facto . Er tut es. Auch der glaubende Mensch …