Jak. 1,5–18
Jak. 1,5–18
5So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket’s niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden. 6Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist gleich wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird. 7Solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde. 8Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinen Wegen. 9Ein Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe; 10und der da reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. 11Die Sonne geht auf mit der Hitze, und das Gras verwelkt, und seine Blume fällt ab, und seine schöne Gestalt verdirbt: also wird der Reiche in seinen Wegen verwelken. 12Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben.
13Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand. 14Sondern ein jeglicher wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. 15Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert sie den Tod. 16Irret nicht, liebe Brüder. 17Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. 18Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir wären Erstlinge seiner Kreaturen.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Predigt: Jakobus 1,5
23. Januar 1910
309 30 Sonntag, den 23. Januar 1910 , Genf (Sonntag Septuagesimae) Jakobus 1,5 a Wenn aber einer von euch an Weisheit zurück ist, der bitte von Gott, welcher Allen gibt, ohne Weiteres 1 und rückt nichts vor, und es wird ihm gegeb …