Bibelstellen-Register

Gen. 2,18–25

Gen. 2,18–25

18Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. 19Denn als Gott der Herr gemacht hatte von der Erde allerlei Tiere auf dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel, brachte er sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen. 20Und der Mensch gab einem jeglichen Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre. 21Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm seiner Rippen eine und schloß die Stätte zu mit Fleisch. 22Und Gott der Herr baute ein Weib aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. 23Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin heißen, darum daß sie vom Manne genommen ist. 24Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein ein Fleisch. 25Und sie waren beide nackt, der Mensch und sein Weib, und schämten sich nicht.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 2

  • § 43,2 Des Menschen Menschlichkeit kein Datum

    … zu | 337 sammen wird auch sie geschaffen. Gen. 1,27 ist das ganz klar: «Als Mann und Frau schuf er sie.» Die Meinung ist aber auch Gen. 2,18f. , wo dieses «Mann und Frau» zu einer ganzen Erzählung auseinandergezogen ist, keine andere. Die Erschaffung der Frau ist kein Nachtrag zu der des Ma …

  • Gespräch an der Tagung «Post-Fédération» in Bièvres 26. September 1948 – 29. September 1948

    … � , dort bes. S. 158 und S. 165f., wird man vermuten dürfen, dass er neben den einschlägigen Versen Gen. 1,27 und 5,2 hier auch an Gen. 2,18–25 aus dem zweiten Schöpfungsbericht denkt. ↩ 17 Nicht ermittelt. ↩ 18 Vermutlich Abel Miroglio (1895–1975), französicher Philosoph. ↩ 19 Vgl. etwa Bar …