Bibelstellen-Register

Dan. 2,27–35

Dan. 2,27–35

27Daniel fing an vor dem König und sprach: Das verborgene Ding, das der König fordert von den Weisen, Gelehrten, Sternsehern und Wahrsagern, steht in ihrem Vermögen nicht, dem König zu sagen. 28Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann verborgene Dinge offenbaren; der hat dem König Nebukadnezar angezeigt, was in künftigen Zeiten geschehen soll. 29Mit deinem Traum und deinen Gesichten, da du schliefest, verhielt sich’s also: Du, König, dachtest auf deinem Bette, wie es doch hernach gehen würde; und der, so verborgene Dinge offenbart, hat dir angezeigt, wie es gehen werde. 30So ist mir solch verborgenes Ding offenbart, nicht durch meine Weisheit, als wäre sie größer denn aller, die da leben; sondern darum, daß dem König die Deutung angezeigt würde und du deines Herzens Gedanken erführest. 31Du, König, sahest, und siehe, ein großes und hohes und sehr glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen. 32Des Bildes Haupt war von feinem Golde, seine Brust und Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Erz, 33seine Schenkel waren Eisen, seine Füße waren eines Teils Eisen und eines Teils Ton. 34Solches sahest du, bis daß ein Stein herabgerissen ward ohne Hände; der schlug das Bild an seine Füße, die Eisen und Ton waren, und zermalmte sie. 35Da wurden miteinander zermalmt das Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, daß man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild schlug, ward ein großer Berg, daß er die ganze Welt füllte.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • 3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit 1922

    … wie Spreu auf der Sommertenne. «Der Stein aber, | 146 der das Bild schlug, ward ein großer Berg, dass er die ganze Welt füllte» ( Dan. 2,27–35 ). Der Satan ist vom Himmel gefallen wie ein Blitz [vgl. Lk. 10,18 ], sein Reich ist aus, das Reich Gottes kommt, so gewiss seine Vorboten da sind: …