Bibelstellen-Register

Am. 9,1–6

Am. 9,1–6

1Ich sah den Herrn auf dem Altar stehen, und er sprach: Schlage an den Knauf, daß die Pfosten beben und die Stücke ihnen allen auf den Kopf fallen; und ihre Nachkommen will ich mit dem Schwert erwürgen, daß keiner entfliehen noch irgend einer entgehen soll. 2Und wenn sie sich gleich in die Hölle vergrüben, soll sie doch meine Hand von dort holen; und wenn sie gen Himmel führen, will ich sie doch herunterstoßen; 3und wenn sie sich gleich versteckten oben auf dem Berge Karmel, will ich sie doch daselbst suchen und herabholen; und wenn sie sich vor meinen Augen verbürgen im Grunde des Meers, so will ich doch den Schlangen befehlen, die sie daselbst stechen sollen; 4und wenn sie vor ihren Feinden hin gefangen gingen, so will ich doch dem Schwert befehlen, daß es sie daselbst erwürgen soll. Denn ich will meine Augen über sie halten zum Unglück und nicht zum Guten. 5Denn der Herr Herr Zebaoth ist ein solcher: wenn er ein Land anrührt, so zerschmilzt es, daß alle Einwohner trauern müssen; daß es soll ganz überlaufen werden wie mit einem Wasser und überschwemmt werden wie mit dem Fluß Ägyptens. 6Er ist’s, der seinen Saal in den Himmel baut und seine Hütte auf der Erde gründet; er ruft dem Wasser im Meer und schüttet’s auf das Erdreich, – er heißt Herr.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Matthäus 9,18-19.23-26 9. März 1919

    … angen vergeblichen Warnungen sagen mußten: nun ist’s zu spät! nun kommt, was kommen muß, und niemand wird es aufhalten [vgl. z. B. Amos 9,1-6 ]. Ich bin kein Prophet. Ich sage nicht: es ist zu spät. Aber ich sage: es könnte heute bereits zu spät sein für uns. 2. Zu spät! Nämlich zu spät fü …