Bibelstellen-Register

Act. 17,22–28

Act. 17,22–28

22Paulus aber stand mitten auf dem Gerichtsplatz und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, daß ihr in allen Stücken gar sehr die Götter fürchtet. 23Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselben, dem ihr unwissend Gottesdienst tut. 24Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der ein Herr ist Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln mit Händen gemacht; 25sein wird auch nicht von Menschenhänden gepflegt, als der jemands bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt. 26Und er hat gemacht, daß von einem Blut aller Menschen Geschlechter auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat Ziel gesetzt und vorgesehen, wie lange und wie weit sie wohnen sollen; 27daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns. 28Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: »Wir sind seines Geschlechts.«

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • 6. Kapitel: Die Gnade 1922

    … n (unbekannten!) Gott appellieren, der die Menschen gefunden hat, bevor sie ihn suchten, und an den sie nur zu erinnern sind [vgl. Act. 17,22–28 ], kann der Missionar so wenig wie der Korrespondent der «schon» Bekehrten in Rom und dieser so wenig wie jener. Aber warum sollte das anschauliche …