Bibelstellen-Register

1.Kor. 13,1–7

1.Kor. 13,1–7

1Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. 2Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.
4Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, 5sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit; 7sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … ben usf. quer hindurchführenden, merkwürdigerweise fast nur in Negationen zu beschreibenden «unbegreiflichen Weges» ( 1.Kor. 12,31 [; 13,1–7 ]) der Liebe. Des Weges? Nein, keines Weges. Nicht zu sehen, nicht in Erwägung zu ziehen, nicht zu betreten, nur zu gehen . Insofern: ja, des Weges! …