6. September 1917

Karl Barth an Eduard Thurneysen

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Lieber Eduard!

Es kommt für uns Vieles in einem Augenblick zum Klappen. Nun hat Rudolf Pestalozzi1 kurz entschlossen und großzügig für uns gehandelt in Bern, und nun muß es wohl losgehen mit allen Maschinen. Ich werde mir Pfingsten 1918 als Ziel stecken für den Römerbrief 📖, und für den Augenblick gilts nun, sich hinter die |228 Predigten 📖 zu machen. Was die Auswahl betrifft, so bleibe ich bei meinen vier ersten […] und ersetze die zwei letzten […]. Dazu also die Vorträge, nichtwahr! […]

Herzlichen Gruß in Eile
dein
K. B.

Sachfußnoten

1
Pestalozzi hat beim Verlag Bäschlin in Bern die Drucklegung des Predigtbandes von Barth und Thurneysen («Suchet Gott …!» 📖) und des «Römerbriefs 📖»; durchgesetzt, indem er die Deckung eines eventuellen Defizits zusicherte!↩