Röm. 4,17–25
Röm. 4,17–25
17(wie geschrieben steht: »Ich habe dich gesetzt zum Vater vieler Völker«) vor Gott, dem er geglaubt hat, der da lebendig macht die Toten und ruft dem, was nicht ist, daß es sei. 18Und er hat geglaubt auf Hoffnung, da nichts zu hoffen war, auf daß er würde ein Vater vieler Völker, wie denn zu ihm gesagt ist: »Also soll dein Same sein.« 19Und er ward nicht schwach im Glauben, sah auch nicht an seinen eigenen Leib, welcher schon erstorben war (weil er fast hundertjährig war), auch nicht den erstorbenen Leib der Sara; 20denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern ward stark im Glauben und gab Gott die Ehre 21und wußte aufs allergewisseste, daß, was Gott verheißt, das kann er auch tun. 22Darum ist’s ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet.
23Das ist aber nicht geschrieben allein um seinetwillen, daß es ihm zugerechnet ist, 24sondern auch um unsertwillen, welchen es soll zugerechnet werden, so wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 25welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Gerechtigkeit willen auferweckt.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
-
4. Kapitel: Die Stimme der Geschichte
1922
… wiegen sie, lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden Buße gegeben zum Leben!» ( Act. 11,18 ). Vom Nutzen der Historie 4,17b–25 V. 17b Abraham ist unser aller Vater ( 4,16 ) vor Gott, an den er glaubte: der die Toten lebendig macht und das Nicht-Seiende anspricht als Seiendes …