Hebr. 2,6–10
Hebr. 2,6–10
6Es bezeugt aber einer an einem Ort und spricht: »Was ist der Mensch, daß du sein gedenkest, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achtest? 7Du hast ihn eine kleine Zeit niedriger sein lassen denn die Engel; mit Preis und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; 8alles hast du unter seine Füße getan.« In dem, daß er ihm alles hat untergetan, hat er nichts gelassen, das ihm nicht untertan sei; jetzt aber sehen wir noch nicht, daß ihm alles untertan sei. 9Den aber, der eine kleine Zeit niedriger gewesen ist denn die Engel, Jesum, sehen wir durchs Leiden des Todes gekrönt mit Preis und Ehre, auf daß er von Gottes Gnaden für alle den Tod schmeckte. 10Denn es ziemte dem, um deswillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, der da viel Kinder hat zur Herrlichkeit geführt, daß er den Herzog ihrer Seligkeit durch Leiden vollkommen machte.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Gespräch an der Tagung «Post-Fédération» in Bièvres
26. September 1948 – 29. September 1948
… 8 : kann man [da] nicht einfach den Menschen sehen, den Menschen als Herren der Schöpfung? Warum der erwählte Mensch? Barth : Der Hebräerbrief 2,6–10 hat den Psalm 8 auf jeden Fall in diesem Sinne verstanden. Bei Daniel – und, wie ich glaube, auch im Psalm – handelt es sich um eine gewollte Zweide …