2.Kor. 1,12–22
2.Kor. 1,12–22
12Denn unser Ruhm ist dieser: das Zeugnis unsers Gewissens, daß wir in Einfalt und göttlicher Lauterkeit, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes auf der Welt gewandelt haben, allermeist aber bei euch. 13Denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr leset und auch befindet. Ich hoffe aber, ihr werdet uns auch bis ans Ende also befinden, gleichwie ihr uns zum Teil befunden habt. 14Denn wir sind euer Ruhm, gleichwie auch ihr unser Ruhm seid auf des Herrn Jesu Tag.
15Und auf solch Vertrauen gedachte ich jenes Mal zu euch zu kommen, auf daß ihr abermals eine Wohltat empfinget, 16und ich durch euch nach Mazedonien reiste und wiederum aus Mazedonien zu euch käme und von euch geleitet würde nach Judäa. 17Bin ich aber leichtfertig gewesen, da ich solches gedachte? Oder sind meine Anschläge fleischlich? Nicht also; sondern bei mir ist Ja Ja, und Nein ist Nein. 18Aber, o ein treuer Gott, daß unser Wort an euch nicht Ja und Nein gewesen ist. 19Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern es war Ja in ihm. 20Denn alle Gottesverheißungen sind Ja in ihm und sind Amen in ihm, Gott zu Lobe durch uns. 21Gott ist’s aber, der uns befestigt samt euch in Christum und uns gesalbt 22und versiegelt und in unsre Herzen das Pfand, den Geist, gegeben hat.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Karl Barth an Eduard Thurneysen
31. Januar 1920
… auf rüsten? Daß Harnack ein Abbé sei und das übrige Lexikon kann ich ihm doch nicht ins Gesicht schleudern?! 5 Morgen Predigt über 2.Kor. 1,12–22 . […] Bei Luther ist alles, besonders v. 14–18 ganz sinnwidrig übersetzt. Wir erwägen, ob wir uns an St. Martin [in Basel] melden wollen. Das ist ja …