1.Joh. 2,18–27
1.Joh. 2,18–27
18Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Widerchrist kommt, so sind nun viele Widerchristen geworden; daher erkennen wir, daß die letzte Stunde ist. 19Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wo sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, daß sie nicht alle von uns sind. 20Und ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und wisset alles. 21Ich habe euch nicht geschrieben, als wüßtet ihr die Wahrheit nicht; sondern ihr wisset sie und wisset, daß keine Lüge aus der Wahrheit kommt. 22Wer ist ein Lügner, wenn nicht, der da leugnet, daß Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 23Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. 24Was ihr nun gehört habt von Anfang, das bleibe bei euch. So bei euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben. 25Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben. 26Solches habe ich euch geschrieben von denen, die euch verführen. 27Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt bei euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern wie euch die Salbung alles lehrt, so ist’s wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibet bei ihm.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Predigt: 1 Johannes 2,18-28
16. Juli 1916
254 335 Safenwil , Sonntag, den 16. Juli 1916 1 1.Johannes 2,18–27 Liebe Freunde! Schon in der Gemeinde des Johannes hat es Zweifler gegeben. Der Zweifel ist eine ganz besondere Form der Anfechtung und Störung in de …