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      <titleStmt>
        <title type="volume" n="vol-53">Predigten 1907–1910</title>
        <title type="formal">Predigt Nr. 2</title>
        <title type="content">Predigt: Psalm 121,1–2</title>
        <title type="citation_line_1">Barth, Karl: Predigt: Psalm 121,1–2, 4. August 1907</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/53004 (Stand: 25. August 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Predigten 1907–1910, hrsg. v. Zocher, Peter (Gesamtausgabe, Abt. I), Zürich 2018, S. .</title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons BY-SA 4.0</licence>
        </availability>
        <idno type="url">https://kbga.karl-barth.ch/texts/53004</idno>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Predigten 1907–1910</title>
          <title type="text">Predigt Nr. 2: Predigt: Psalm 121,1–2</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <editor>Zocher, Peter</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2018</date>
          <!--position within a volume-->
          <biblScope unit="part">4</biblScope>
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        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): Barth, Karl, Predigt: Ps 121,1-2, 4. August 1907. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/1444">KBA 980.1</ref>. </bibl>
        <bibl xml:id="B" type="source">B (Zusätzliches Material): Barth, Karl, Predigt: : "[Postkarte mit Ansicht "Rosenlaui"]", 4. August 1907. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/2233">KBA 980.2</ref>. </bibl>
        <!-- we should provide more types: <bibl type="not-found-in-kba"></bibl> <bibl type="not-in-kba"></bibl>  -->
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      <creation>
        <date type="creation" when="1907-08-04">4. August 1907</date>
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        <language ident="ger">German</language>
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          <term>sermon</term>
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            <div type="sermon"> 
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                <div type="opener">
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                        <pb ed="A" rend="hidden" n="1"/>
                        <idno>2</idno>
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                    <dateline>
                        <placeName ref="kbga-places-133">
                            <hi rend="italic">Meiringen</hi></placeName>, <date when="1907-08-04">Sonntag, den 4. August 1907</date><note xml:id="n01">Zu Barths vierwöchigem
                                Vikariat in der Gemeinde Meiringen im Berner Oberland s. oben,
                                <ref type="pub" target="../volume/53/pr009#pr009">S. IXf.</ref>; vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-134">Busch, S. 54.</bibl>
                        </note> <date rend="right">(10. nach Trinitatis)</date>
                    </dateline>
                  
                    <epigraph>
                        <cit>
                        <ref type="can" subtype="bible" target="Ps.121.1 Ps.121.2">Psalm 121,1–2</ref>               
                            <quote>
                                <hi rend="italic" resp="kb">Ich hebe meine Augen auf zu den
                                    Bergen: von wo wird meine Hilfe mir kommen? Meine Hilfe
                                    kommt von dem Herrn, dem Schöpfer Himmels und der
                                    Erde.</hi>
                            </quote>
                        
                    </cit>
                    </epigraph>
            
                <salute>Liebe Freunde!</salute>
                </div>
                <div type="main">
                <div>
                <p>Ich bin vor wenig Tagen durch das euch allen wohlbekannte Tal von
                        <placeName ref="kbga-places-1109">Rosenlaui</placeName> gewandert.
                    Die kleine Straße zieht sich steil und mit mannigfachen Krümmungen den Berg
                    hinan, ohne dass das Ziel abzusehen ist. Dann eine plötzliche Wendung, und
                    vor den erstaunten Augen des Beschauers liegt die ganze reine Pracht des
                        Schneegebirges.<note xml:id="n02">Die Gletscherschlucht
                            <placeName ref="kbga-places-1109">Rosenlaui</placeName> liegt
                        unweit von <placeName ref="kbga-places-133">Meiringen</placeName>;
                        eine zeitgenössische Postkarte mit dem von Barth geschilderten Ausblick
                        ist dem Manuskript der Predigt beigelegt (<idno type="kba-objects-identifier">KBA 980.2</idno> = Abb. 1).</note>
                    Als ich an jener Stelle stand, ist mir das verlesene Psalmwort vor die Seele
                    getreten mit dem Entschluss, euch, lieben Zuhörern, <pb ed="A" rend="hidden" n="2"/> am heutigen Tag davon zu reden. Ich weiß, dass ich nicht der
                    Erste bin, dem dieser oder ein ähnlicher Anblick die Gedanken höher
                    gerichtet hat, zu dem empor, der aller Dinge Urgrund und Wesen ist. Seit den
                    ersten Tagen sind die Menschen ahnungsvoll bewundernd stillgestanden vor den
                    Wundern der <term type="Sachen" key="Schöpfung">Schöpfung</term>, und aus
                    uralten Zeiten singt und klingt es: Die Himmel erzählen die Ehre <term type="Sachen" key="Gott, Ehre">Gottes</term>, und die Feste verkündigt
                    seiner Hände Werk [<ref type="can" subtype="bible" target="Ps.19.2">Ps. 19,2</ref>]. Aus dem Rauschen der Wälder wie aus der Brandung des
                    unendlichen Meeres haben sie seine Stimme vernommen und sich anbetend
                    niedergeworfen in Verehrung des <term type="Sachen" key="Gott, Ewigkeit">Ewigen</term> und <term type="Sachen" key="Gott, Allmacht">Allmächtigen</term>. Die Zeiten haben hier scheinbar Manches geändert.
                    Die <term type="Sachen" key="Wissenschaft, Naturwissenschaft">Naturwissenschaft</term> lässt uns heute Zusammenhänge, Ursachen und
                    Wirkungen ahnen, wo für frühere Jahrhunderte Dunkel und Geheimnis 
                    <!-- <figure n="^#18-1"/>  -->
                    war. Die Menschen haben erkennen gelernt. Trotzdem bleibt
                    es dabei: Die <term type="Sachen" key="Natur">Natur</term> in ihrer <term type="Sachen" key="Natur, Machtfülle">Machtfülle</term>, der Anblick des
                    ewigweißen 

                <figure rendition="simple:display">
                    <head><pb rend="noPipe" xml:id="p011" ed="pga"/></head>
                    <graphic url="../images/53/Abb-1.jpg"/>
                    <figDesc><hi rend="italic">Abb. 1: Rosenlaui mit Well- (3196m) und Wetterhorn (3703m); Postkarte der Edition Photoglob Co., Zürich; um 1900 (<idno type="kba-objects-identifier">KBA 980.2</idno>).</hi>
                    </figDesc>
                </figure>
                        
                        Gebirges leitet uns, ob wir’s wollen
                    oder nicht, auf den zurück, der dies Alles geschaffen und erhält seit so
                    manchem <pb ed="A" rend="hidden" n="3"/> Jahrtausend. Wie kommt das? Das wollen
                    wir heute einmal prüfen.</p>
                <p>
                            <hi rend="italic">Was haben uns unsre <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt">Berge</term></hi>
                    <hi rend="italic">zu sagen?</hi>
                        </p>
                </div>
                <div>
                    <head>I</head>
                    <p rend="noindent">Liebe Zuhörer! Der Psalm, dem unser Textwort entnommen
                        ist, war ursprünglich ein Wallfahrtslied der zum Fest nach
                            <placeName ref="kbga-places-37">Jerusalem</placeName>
                        pilgernden <term type="Sachen" key="Israel / Israeliten">Israeliten</term>. Von weit her kamen sie gezogen, hungrig und
                        durstig nach den schönen Gottesdiensten des Herrn, im frommen Glauben,
                            <term type="Sachen" key="Gott, Jehova">Jehovas</term>
                        <term type="Sachen" key="Gott, Herrlichkeit">Herrlichkeit</term> zu
                        schauen in seinem <term type="Sachen" key="Tempel, Jerusalemer">Tempel</term>. Familien- und stammweise wandern sie vielleicht das
                        Tal des <placeName ref="kbga-places-926">Jordan</placeName> hinauf, noch
                        sind sie in den Niederungen, da auf einmal eröffnet sich ihnen der
                        Ausblick auf das Gebirge von <placeName ref="kbga-places-1064">Judäa</placeName>; er verheißt ihnen, dass das Ziel nahe ist. Und aus
                        den Reihen der Frauen und Kinder erhebt sich zaghaft eine Stimme, andre
                        folgen, und sie singen nach alter Weise: Ich hebe mein Augen auf zu den
                        Bergen. Von wo kommt mir meine Hilfe? Und kräftig und zuversichtlich <pb ed="A" rend="hidden" n="4"/> antworten die Männer: Meine Hilfe <pb xml:id="p012" ed="pga"/> kommt von dem Herrn, dem <term type="Sachen" key="Gott, Schöpfer">Schöpfer</term> Himmels und der Erde. Vergessen
                        ist die Mühsal und Gefahr der langen Reise, neue Zuversicht erfüllt ihr
                        Herz. Sie wissen: Der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht,
                            <hi rend="italic">er</hi> geleitet ihre Schritte, <hi rend="italic">er</hi> schützt sie
                        vor allem Übel, <hi rend="italic">er</hi> behütet ihren Ausgang und Eingang jetzt
                        und in Ewigkeit [vgl. <ref type="can" subtype="bible" target="Ps.121.3 Ps.121.8">Ps. 121,3–8</ref>]. Und der Anblick der <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt">Berge</term> ist es gewesen,
                        der all diese Gedanken in ihnen geweckt hat, sie, die Gottes <term type="Sachen" key="Gott, Größe">Größe</term> und <term type="Sachen" key="Gott, Allmacht">Allmacht</term> in einem gewaltigen Bild ihrer
                        Seele nahe brachten. Und die Pilger ziehen fröhlich ihre Straße weiter,
                        dem Fest entgegen, dem jährlichen Höhepunkt im Leben des ganzen Volkes,
                        um <term type="Sachen" key="Gott, Jehova">Jehovah</term> zu danken für
                        seine Treue gegen Israel, um dem Höchsten ihre Gelübde zu bezahlen, um
                        dann unter seinem neubestätigten <term type="Sachen" key="Segen">Segen</term> die heimatlichen Gaue wieder aufzusuchen.</p>
                </div>
                <div>
                    <head>II</head>
                    <p rend="noindent">Liebe Freunde! Ist das ein Bild aus alter, vergangener
                        Zeit, ein Bild, das <pb ed="A" rend="hidden" n="5"/> nicht mehr zu uns reden
                        kann, oder <hi rend="italic">sind es Klänge, die auch heute noch in unserm Herzen
                            ein Echo wecken?</hi> Diese Frage wollten wir ja zu beantworten
                        suchen. Freilich: Die Wallfahrten, die prunkvollen gottesdienstlichen
                        Feste des alten <term type="Sachen" key="Israel / Israeliten">Israel</term> sind uns fremd geworden; wir kennen dergleichen nur
                        noch vom Hörensagen oder auch aus den religiösen Übungen unsrer
                        katholischen <term type="Sachen" key="Christen, katholische">Mitchristen</term>. Wir haben einige Mühe, die weihevolle Stimmung,
                        die damals geherrscht haben mag, nachzuempfinden.</p>
                    <p>Und trotzdem: wen hätte nicht schon eine Ahnung davon ergriffen, wenn
                        durch die friedliche Sonntagmorgenstille das harmonische Geläute der
                        Kirchenglocken erschallt, wenn von den Höhen und aus den Tälern die
                        Andächtigen herbeiströmen, um nach heiliger Sitte die Gedanken zu Gott
                        [zu] erheben, heraus aus den Sorgen des Alltags, wenn es dann stille
                        wird und der Orgel Töne durch das Gotteshaus erbrausen, und von drüben
                        rauschen wie immer die Wasserbäche, <pb ed="A" rend="hidden" n="6"/> und die
                        Firnen grüßen in ewiger Reinheit – – wer hätte es nicht
                        schon empfunden:</p>
                 
                        <q rend="block">
                            <lg>
                                <l>Der Anblick gibt den <term type="Sachen" key="Engel">Engeln</term> Stärke,</l>
                                <l>Da keiner dich ergründen mag,</l>
                                <l>
                                    <pb rend="noPipe" xml:id="p013" ed="pga"/> Und alle deine hohen Werke</l>
                                <l>Sind herrlich wie am ersten Tag.<note xml:id="n03"> <bibl corresp="kbga-bibls-647">
                                            <persName ref="kbga-actors-136">J. W. von Goethe</persName>,
                                            <hi rend="italic">Faust. Eine Tragödie</hi>, V. 267–270
                                        (Prolog im Himmel)</bibl>.</note>
                                </l>
                            </lg>
                        </q>
                  
                    <p rend="noindent">Aber bei Ahnungen und Empfindungen dürfen wir im
                        evangelischen <term type="Sachen" key="Christentum, evangelisches">Christentum</term> nicht stehen bleiben. Könnte alles das nicht
                        auch eine schöne und liebenswürdige Täuschung sein? Gewiss, die
                        bewundernde Betrachtung der <term type="Sachen" key="Natur, Betrachtung kann zu Gott führen">Natur</term> kann zu
                        Gott führen, sonst wäre es nicht Gottes Natur. Aber nun sehen wir
                        soundso viele Menschen, welche auch ihre Augen aufheben zu den <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt">Bergen</term>, ohne dass solche
                        Gedanken der Andacht in ihnen wach werden! Was bleibt Höheres in den
                        Herzen der Hunderte und Tausende, die alljährlich zur Sommerszeit durch
                        diese Täler ziehen, um unsre <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt, Schweizerberge">Schweizerberge</term> zu
                        sehen? Ja, und wir wollen bei uns selbst Einkehr halten: wir, die wir am
                        Fuße dieser Berge geboren und aufgewachsen sind, haben wir auf ihre
                        stille, eindringliche Predigt gelauscht, <pb ed="A" rend="hidden" n="7"/> oder
                        sind wir gleich so vielen andern achtlos oder in leerer Bewunderung an
                        ihnen vorbeigegangen? Wie manchem sind sie nur ein Mittel des
                        Vergnügens, wobei er gewissenlos sein Leben aufs Spiel setzt, wie
                        manchem, gerade im <term type="Sachen" key="Schweiz / Schweizer">Schweizervolk</term>, bloß eine immer wieder ergiebige Quelle des
                        Wohlstandes, ein willkommener, nie versagender Anziehungspunkt für die
                            <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt, Fremdenverkehr">Fremden</term> aus aller Herren Länder! Gingen doch die Folgen
                        dieser egoistischen und materiellen Auffassung des Wertes unsrer
                        Naturschönheiten so weit, dass ein besonderer Verein nötig wurde zu
                        ihrem Schutz gegen ihre brutale Ausbeutung durch Fremde und –
                        leider – auch Landeskinder, durch <term type="Sachen" key="Schweiz / Schweizer">Schweizer</term>!!<note xml:id="n04">Es ist nicht ganz klar, welchen Verein Barth hier meint. Der
                            1863 in <placeName ref="kbga-places-9">Bern</placeName> gegründete
                            Schweizer <term type="Sachen" key="Schweiz / Schweizer, Alpen-Club">Alpen-Club</term> diente in erster Linie der Förderung des
                            Alpinismus und der Erforschung des <placeName ref="kbga-places-153">Alpen</placeName>raumes, die nicht allein ähnlichen
                            ausländischen Bestrebungen (1857: Alpine Club, London; 1862:
                            Österreichischer Alpenverein) überlassen bleiben sollten. Er
                            engagierte sich im Landschafts- oder Umweltschutz im engeren Sinn
                            allerdings nur in sehr begrenztem Umfang.<lb/>Im Jahre 1906 kam
                            es auf Initiative des Basler Privatgelehrten <persName ref="kbga-actors-9140">Fritz Sarasin</persName>
                            (1859–1942), damals Präsident der Schweizerischen
                            Naturforschenden <term type="Sachen" key="Schweiz / ^@+ Schweizer, Naturforschende Gesellschaft">Gesellschaft</term>, und seines Vetters <persName ref="kbga-actors-9141">Paul Sarasin</persName>
                            (1856–1929) zur Gründung der Kommission für die Erhaltung von
                            Naturdenkmälern und prähistorischen Stätten, «für die sich bald die
                            abgekürzte Bezeichnung <term type="Sachen" key="Schweiz / Schweizer, Naturschutzkommission">Naturschutzkommission</term> einbürgerte und die den Beginn
                            einer institutionalisierten Naturschutzbewegung in der Schweiz
                            markiert» (<bibl corresp="kbga-bibls-2464">P. Kupper / B. C. Schär, <hi rend="italic">Moderne
                                Gegenwelten. ­Ein mikro­historischer Beitrag zur europäischen
                                Globalgeschichte</hi>, in: Chr. ­Dejung / M. Lengwiler
                            [Hrsg.], <hi rend="italic">Ränder der Moderne. Neue Perspektiven ­auf die
                                Europäische Geschichte [1800–1930]</hi>,
                            Köln / Weimar / Wien 2016, S. 93–114, dort S. 107</bibl>). Hierbei
                            allerdings handelte es sich nicht eigentlich um einen
                            «­Verein».</note> – Alles das sind nur zu deutliche Anzeichen
                        dafür, <pb xml:id="p014" ed="pga"/> dass der Sinn, in dem unser Psalmdichter
                        und mit ihm die Gläubigen aller Zeiten aufsahen zu den <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt">Bergen</term>, auch bei uns
                        noch viel, viel mächtiger werden sollte.</p>
                    <p>Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. <hi rend="italic">Von wo kommt mir meine
                            Hilfe?</hi> Was hat diese bange Frage des suchenden Menschen<pb ed="A" rend="hidden" n="8"/>herzens mit den Bergen zu schaffen? Sind
                        nicht auch sie ein bloßes Spiel einer blindwaltenden Macht, der das
                        Sehnen und Bangen der Menschen ganz ferne liegt? Wir denken mit Grausen
                        an so manche Ereignisse, wo von den Bergen nicht die Hilfe, sondern das
                            <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt, Gefahren">Unheil</term>
                        gekommen ist: Gewaltige Katastrophen haben ganze Dörfer vernichtet oder
                        schwer geschädigt, und wie manchen hoffnungsvollen Sohn hat man –
                        ein Opfer der Berge, wie es hieß – zerschmettert zu Tal getragen.
                        Vergeht doch kein Sommer, ohne dass auch in unsren Gegenden mehrere
                        solcher Trauerfälle vorkommen. «Hebe deine Augen auf zu den Bergen»,
                        muss das nicht Manchen wie grausamer Hohn klingen?!</p>
                    <p>Ich glaube, der Psalmist behält trotzdem Recht; er vergisst die Leiden
                        und Trübsale des Einzelnen, indem er den Blick aufs Ganze richtet:
                        «Herr, wie sind deine Werke so groß und viel, <hi rend="italic">du hast sie alle
                            weislich geord net, und die Erde ist voll deiner Güter</hi>» [<ref type="can" subtype="bible" target="Ps.104.24">Ps. 104,24</ref>], in diesem
                        Sinn heißt er uns, unsre Augen zu den Bergen erheben!</p>
                     <p>  <pb ed="A" rend="hidden" n="9"/> Siehe der machtvolle Plan, die gewaltige
                        Schaffenskraft, die allumfassende Herrlichkeit, die in den Riesen des
                        Gebirges sich Ausdruck geschaffen. Sollte, der dies alles
                        hervorgebracht, deiner vergessen, des Menschen, der du doch unendlich
                        viel mehr bist als Fels und Erde und Eis?! So dachte der Psalmdichter,
                        liebe Freunde, <hi rend="italic">so dürfen auch wir denken</hi>. Die immer tiefer
                        eindringende Erforschung der <term type="Sachen" key="Natur, Erforschung">Natur</term> hat uns seither Aufschlüsse
                        gegeben über das Werden unsrer <term type="Sachen" key="Erde (Planet)">Erde</term> und ihrer Oberfläche, wie sie aus dem Chaos von Feuer
                        und Wasser allmählich hervorgegangen ist – wahrlich ein Ereignis,
                        eine <term type="Sachen" key="Schöpfung">Schöpfung</term>, <pb xml:id="p015" ed="pga"/> die auch für uns an Wunderbarkeit nichts verloren hat.
                        Staunend stehen wir da, anbetend vor der Macht, die hier wirksam gewesen
                        und wirksam ist, und fester wird im gläubigen Herzen die Überzeugung,
                        dass</p>
                  
                        <q rend="block">
                            <lg>
                                <l>Ein Gott ist, ein heiliger Wille lebt</l>
                                <l>Wie auch der menschliche wanke;</l>
                                <l>Hoch über der Zeit und dem Raume webt</l>
                                <l>Lebendig der höchste Gedanke.<note xml:id="n05">
                                            <bibl corresp="kbga-bibls-1574">
                                            <persName ref="kbga-actors-764">Fr. Schiller</persName>, <hi rend="italic">Die Worte des
                                            Glaubens</hi>, Strophe 4 (Erstdruck: 1797;
                                        Sämtliche Werke, München 1962<hi rend="sup">3</hi>,
                                        Bd. 1, S. 214f., dort S. 215)</bibl>.</note>
                                </l>
                            </lg>
                        </q>
                 
                    <p rend="noindent">
                            <pb ed="A" rend="hidden" n="10"/> Vertrauensvoller und freudiger werden wir in
                        dieser Gewissheit unsern Weg gehen dem uns verheißenen Ziel entgegen,
                        gleich jenen Zionspilgern, aus deren Mund unser Psalm zum ersten Mal mag
                        erklungen sein.</p>
                </div>
                <div>
                    <head>III</head>
                    <p rend="noindent">Und doch: wie manche bange Frage würde uns übrig bleiben,
                        dürften wir uns nicht als Gläubige des <hi rend="italic">Neuen <term type="Sachen" key="Bund, Neuer">Bundes</term></hi> noch einer höhern
                        Gewissheit von Gottes <term type="Sachen" key="Gott, Liebe">Liebe</term>
                        rühmen.</p>
                  
                        <q rend="block">
                            <lg>
                                <l>Himmel, Erde, Luft und Meer</l>
                                <l>Zeugen von des <term type="Sachen" key="Gott, Schöpfer">Schöpfers</term>
                                    <term type="Sachen" key="Gott, Ehre">Ehr</term>.<note xml:id="n06">
                                        <bibl type="song" corresp="kbga-songs-253">Eingangszeilen eines Liedes von
                                        <persName ref="kbga-actors-2670">J. Neander</persName> (RG 530; EG 504)</bibl>.</note>
                                </l>
                            </lg>
                        </q>
                 
                    <p rend="noindent">Und wir freuen uns unsrer <term type="Sachen" key="Berge / Bergwelt, Schweizerberge">Schweizerberge</term> als der
                        sichtbaren <term type="Sachen" key="Berge / ^@+ Bergwelt, Wahrzeichen von Gottes Allmacht">Wahrzeichen</term> von Gottes <term type="Sachen" key="Gott, Allmacht">Allmacht</term>. Allein, wenn wir das tun,
                        hoffentlich immer mehr in diesem Sinne tun, so setzt das voraus, dass
                        wir schon vorher um diesen schaffenden, liebenden Gott gewusst haben. So
                        war es bei unserm Psalmdichter und seinen Volksgenossen der Fall, so war
                        es zu allen Zeiten, so muss es sein, denn: so herrlich sie <pb ed="A" rend="hidden" n="11"/> auch sei, <hi rend="italic">die <term type="Sachen" key="Natur, und Offenbarung">Natur</term></hi>
                        <hi rend="italic">ist tot für uns ohne die Offenbarung</hi>. Und nun seht, liebe
                        Freunde, wir evangelischen <term type="Sachen" key="Christen, evangelische">Christen</term> dürfen uns hier eines
                        grundlegenden Vorzugs vor jenen Gläubigen in <term type="Sachen" key="Israel / Israeliten">Israel</term> erfreuen. Gewiss, sie
                        kannten den allmächtigen<note type="textcritical" n="a" xml:id="na"> Im Mskr. ursprünglich: «lebendigen»; nachträglich in den
                                obenstehenden Text korrigiert.</note>
                        
                        <term type="Sachen" key="Gott, Allmacht">Gott</term> und umfassten ihn
                        mit starkem, <pb xml:id="p016" ed="pga"/> freudigem Vertrauen. Das zeigt unser
                        Psalm und so mancher<note type="textcritical" n="b" xml:id="nb"> Im Mskr. ursprünglich: «manche»; nachträglich in den
                                obenstehenden Text korrigiert.</note>
                         andre. Aus uralter Überlieferung war ihnen Kunde von ihm
                        geworden, im <term type="Sachen" key="Gesetz, Gottes G.">Gesetz</term>
                        hatte er ihnen seinen Willen mitgeteilt, und eine Reihe gewaltiger <term type="Sachen" key="Propheten / Prophetie">Propheten</term> war unter
                        ihnen aufgetreten in seinem Namen, verheißend und drohend, heilend und
                        strafend. Ihn bestätigte die Stimme der <term type="Sachen" key="Schöpfung">Schöpfung</term>, das Heer der Sterne und der Kreis
                        des Himmels, die Berge und das Meer, die fruchtbringenden Triften und
                        die Zedern des <placeName ref="kbga-places-1110">Libanon</placeName>.
                        – |</p>
                    <p>Aber trotz Allem hören wir immer wieder jene sehnsüchtige Frage: von wo
                        wird meine Hilfe kommen? Mit einem glaubenstrotzigen:
                            <hi rend="italic">Dennoch</hi> bleibe ich stets bei dir [<ref type="can" subtype="bible" target="Ps.73.23">Ps. 73,23</ref>] wussten jene
                        Frommen zu antworten <pb ed="A" rend="hidden" n="12"/> mit einer
                        Entschiedenheit, die uns <term type="Sachen" key="Christen">Christen</term> nur zu oft nachdenklich machen und beschämen kann.
                        Aber in der Tiefe blieb der bange Seufzer: «Meine Seele dürstet nach
                        Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich
                        Gottes Angesicht schaue?» [<ref type="can" subtype="bible" target="Ps.42.3">Ps. 42,3</ref>] Nach dem <hi rend="italic">lebendigen</hi>
                        <term type="Sachen" key="Gott, lebendiger">Gott</term>! Nach einem Gott,
                        der dem Menschen menschlich nahetritt, nach einer <hi rend="italic">lebendigen <term type="Sachen" key="Offenbarung, lebendige">Offenbarung</term></hi>, wie sie alle Pracht der <term type="Sachen" key="Natur, und Offenbarung">Natur</term> nicht geben
                        konnte! Sie fehlte noch, und daher neben allem gläubigen Gottvertrauen
                        jenes dunkle, aber starke Sehnen nach mehr. Da ist <hi rend="italic">Jesus
                            Christus</hi> in die Welt gekommen, unter die Menschen getreten,
                        und nun ist mit einem Mal die Lage verändert. Was ersehnt war, ist
                        gekommen – was verheißen war, ist erfüllt: Nun ist nicht nur
                        Gottes <term type="Sachen" key="Gott, Allmacht">Allmacht</term>, sondern
                        seine <term type="Sachen" key="Gott, Liebe">
                                <hi rend="italic">Liebe</hi></term>
                        <term type="Sachen" key="Jesus Christus, Offenbarung der Liebe Gottes">offenbar</term> geworden, und allen Hungernden und Dürstenden ist
                        das <term type="Sachen" key="Himmelreich">Himmelreich</term> aufgetan.
                        |</p>
                    <p> Wir haben von den Bergen <placeName ref="kbga-places-1064">Judäas</placeName> und
                        von unsern <term type="Sachen" key="Berge / ^@+ Bergwelt, Schweizerberge">Schweizerbergen</term>
                        geredet. Auf zwei andre Berge wollen wir jetzt <pb ed="A" rend="hidden" n="13"/> unsern Blick wenden. Der eine Berg ist im dörferreichen
                            <placeName ref="kbga-places-780">
                                <hi rend="italic">Galiläa</hi></placeName>.
                        Jesus sitzt droben mit seinen <term type="Sachen" key="Jünger">Jüngern</term>, um sie eine Menge heilsdurstigen oder auch bloß
                        neugierigen Volkes, und nun ertönt es aus seinem Mund: «Selig sind, die
                        da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden» [<ref type="can" subtype="bible" target="Mt.5.4">Mt. 5,4</ref>], und weiter die Rede
                        von der neuen Gerechtigkeit [vgl. <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.5.20">Mt. 5,20</ref>] und von der schmalen Pforte [vgl. 
                            <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.7.13 Mt.7.14">Mt. 7,13f.</ref>]. «Trachtet
                        am ersten nach dem Reiche <term type="Sachen" key="Reich Gottes">Gottes</term>!» [<ref type="can" subtype="bible" target="Mt.6.33">Mt. 6,33</ref>]</p>
                    
                     <p>  <pb rend="noPipe" xml:id="p017" ed="pga"/> Der andre Berg ist <placeName ref="kbga-places-405">
                                <hi rend="italic">Golgatha</hi></placeName>. Das verblendete <term type="Sachen" key="Juden / Judentum, Verblendung">Judenvolk</term> hat das Heil
                        von sich gestoßen, und Gott hat es zugelassen, dass der Heilige durch
                        die Unheiligen gemordet wird. Jesus geht schuldlos in den <term type="Sachen" key="Kreuz / Kreuzestod">Tod</term>, er erduldet
                        schweigend das Unrecht, und so krönt und besiegelt er sein <term type="Sachen" key="Jesus Christus, Heiland">Heilandsleben</term>
                        durch sein Ende, die höchste <term type="Sachen" key="Kreuz / Kreuzestod, Offenbarung der Liebe Gottes">Offenbarung</term> der Liebe <term type="Sachen" key="Gott, Liebe">Gottes</term> gegen die sündige <term type="Sachen" key="Menschheit, Sünde">Menschheit</term>.</p>
                    <p>Wir wollen stillehalten vor jenem Leben und vor diesem Tod. Hier sind die
                        Berge, von denen <hi rend="italic">uns</hi> Hilfe kommt. Wohlan, wir wollen im
                            <term type="Sachen" key="Glaube">Glauben</term> an sie herantreten
                        und die Augen zu ihnen erheben: was die alten <pb ed="A" rend="hidden" n="14"/> Zionspilger nicht konnten und was wir nicht konnten zuvor, das können
                        wir hier: Wir können und dürfen Gott in seiner Liebe sehen, die uns
                        helfen will und der wir vertrauen dürfen, wir können sie nicht nur
                        anschauen, sondern ergreifen und an uns selbst erfahren, dass der <term type="Sachen" key="Gott, Schöpfer">Schöpfer</term> Himmels und der
                        Erde unser <term type="Sachen" key="Gott, unser Vater">Vater</term>
                        ist.</p>
                    <p>
                            <anchor type="note" xml:id="fn-c"/>Liebe Mitchristen! Wenn wir einmal gelernt haben, den
                        Weg zu gehen, den uns das Leben des <term type="Sachen" key="Jesus Christus, Heiland">Heilands</term> gehen heißt, wenn wir
                        die Liebe Gottes im <term type="Sachen" key="Glaube">Glauben</term>
                        erfasst haben, die sich in seinem Tode <term type="Sachen" key="Kreuz / ^@+ Kreuzestod, Offenbarung der Liebe Gottes">offenbart</term> –, wenn wir in <hi rend="italic">diesem</hi> Geist
                            gelernt<note type="textcritical" target="fn-c" n="c" xml:id="nc"> Der Text befindet sich auf einem aufgeklebtem Zettel; der
                                ursprüngliche Text ist nicht erkennbar.</note>
                         haben, unsre Augen zu erheben zu <hi rend="italic">diesen</hi> Bergen, dann
                        wird auch bei uns im Tal unten Manches anders werden. Wer du auch seist,
                        armes, von Sorgen, Kümmernis, Krankheit oder Trauer bedrücktes
                        Menschenkind, hebe deine Augen auf zu den Bergen! Der Vater im <term type="Sachen" key="Gott, Vater im Himmel">Himmel</term>, der sie
                        erschaffen, denkt liebend auch deiner. Vertraue ihm, und er wird dein
                            <term type="Sachen" key="Gott, Trost">Trost</term> sein, wie du
                        dir’s nie gedacht hättest.</p>
                     <p>  <pb ed="A" rend="hidden" n="15"/> Meine Hilfe kommt von dem Herrn, dem <term type="Sachen" key="Gott, Schöpfer">Schöpfer</term> Himmels und der
                        Erde! Ein ernster Ruf an uns Alle liegt in diesem Trostwort. Der
                        liebende Gott, der dir helfen will, ist dein <hi rend="italic">Herr!</hi> Wohlan,
                        wir wollen nicht länger säumen, seinen <term type="Sachen" key="Gott, Wille G.">Willen</term> zu tun, gewissenhafter und treuer
                        als bis dahin, nicht aus Furcht vor Strafe oder weil wir Belohnung
                        wünschen, sondern um aufrecht, frei und selbständig seiner <term type="Sachen" key="Gott, Liebe">Liebe</term> immer würdiger zu
                        werden. Im Namen Christi dürfen und können und sollen und wollen wir
                        diesen Kampf mit unsrer menschlichen <term type="Sachen" key="Mensch, Schwachheit">Schwachheit</term> und <term type="Sachen" key="Mensch, Eigensucht">Eigensucht</term> aufnehmen, alle Tage aufs
                        Neue, dann dürfen wir es<note type="textcritical" n="d" xml:id="nd"> Im Mskr. nachträglich eingefügt.</note>
                         auch in und mit ihm erfahren, dass<note type="textcritical" n="e" xml:id="ne"> Im Mskr. nachträglich eingefügt.</note>
                        </p>
                    
                     <p>  <pb rend="noPipe" xml:id="p018" ed="pga"/> die Nebel zerreißen, – «siehe, es ist Alles neu geworden!» [<ref type="can" subtype="bible" target="2.Kor.5.17">2.Kor. 5,17</ref>].</p>
                    <p>Hebe deine Augen auf zu den Bergen!</p>
                    </div>
                </div>
                    <div type="closer">
                    <salute>Amen!</salute>
                    </div>
                    <div type="songs">
                        <head>Lieder:</head>
                        <listBibl type="songs">
                            <bibl type="song" corresp="kbga-songs-161">Nr. 262: «Wie nach einer Wasserquelle» (nach Psalm 42) nach <persName ref="kbga-actors-4901">Chr. J. Riggenbach</persName> und <persName ref="kbga-actors-5724">M. Jorissen</persName>, Strophen 1.5.6 (RG 30 [mit Textabweichungen in Strophe 1]).</bibl>
                            <bibl type="song" corresp="kbga-songs-123">Nr. 251: «Wenn Christus, der Herr, zum Menschen sich neigt» von <persName ref="kbga-actors-8791">N. Kaiser</persName>, Strophen 1.3.5.</bibl>
                        </listBibl>
                    </div>
                

            </div>

        </body>
    </text>
</TEI>
