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        <title type="volume" n="vol-50">Unveröffentlichte Texte zur Kirchlichen Dogmatik</title>
        <title type="content">I. Die vollständigen Texteinheiten</title>
        <title type="citation_line_1">Barth, Karl: I. Die vollständigen Texteinheiten, kein Datum</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/50003 (Stand: 25. August 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Unveröffentlichte Texte zur Kirchlichen Dogmatik, hrsg. v. Stoevesandt, Hinrich / Trowitzsch, Michael (Gesamtausgabe, Abt. II), Zürich 2014, S. 4.</title>
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        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
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        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Unveröffentlichte Texte zur Kirchlichen Dogmatik</title>
          <title type="text">I. Die vollständigen Texteinheiten</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <editor>Stoevesandt, Hinrich</editor>
          <editor>Trowitzsch, Michael</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2014</date>
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                <head>I. Die vollständigen Texteinheiten<lb/> (Einleitung)</head>
                <div type="abstract">

                    <p>Die hier in Teil I wiedergegebenen langen Fragmente stammen sämtlich aus dem
                        ersten Teil von <persName ref="kbga-actors-2151">Barths</persName> Schöpfungslehre in ihrer im Kolleg vorgetragenen
                        ersten Fassung. Was er 1945 als Teilband <bibl corresp="kbga-bibls-2">III/1</bibl> der KD veröffentlichte, steht mit seinen 476 Seiten an
                        Umfang weit hinter dem Textkomplex allein dieser Fragmente zurück. <bibl corresp="kbga-bibls-2">KD III/1</bibl> ist – abgesehen von <bibl corresp="kbga-bibls-2">KD I/1</bibl>, mit dem es sich
                        entstehungsgeschichtlich anders verhält – hinsichtlich seines geringen
                        Volumens ein Unicum in der Reihe der Bände. Das lag, als <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> die
                        Schöpfungslehre konzipierte, keineswegs in seiner Absicht. Eine im <orgName ref="kbga-actors-8253">Karl
                        Barth-Archiv</orgName> vorhandene Vorlesungsmitschrift der damaligen Basler Studentin
                        Sophie Apolant<note xml:id="n01"><persName ref="kbga-actors-7758">Sophie
                                Apolant</persName> (1900–1972), stammte mütterlicherseits aus der
                            Familie Rathenau; ihre Mutter, <persName ref="kbga-actors-9767">Jenny
                                Apolant</persName>, geb. Rathenau (1874–1925), die sich stark für
                            das Frauenwahlrecht engagierte, war eine Cousine <persName ref="kbga-actors-740">Walter Rathenaus</persName>. Sophie Apolant
                            hatte u. a. in Berlin
                            Theologie studiert, bevor es ihr gelang, in die Schweiz zu emigrieren. Sie
                            arbeitete später u. a. bei ‹Flüchtlingspfarrer› <persName ref="kbga-actors-1945">Paul Vogt</persName> im Haus «Sonneblick» in
                                <term key="Walzenhausen">Walzenhausen</term>, blieb auch nach 1945
                            in der Schweiz und führte
                            eine umfangreiche Korrespondenz mit <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> und <persName ref="kbga-actors-223">Charlotte von Kirschbaum</persName>.</note>
                        dokumentiert, dass sich der mündliche Vortrag des ersten Teils der
                        Schöpfungslehre über volle sechs Semester – Sommer 1942 bis Winter 1944/45 –
                        erstreckte. Der große Unterschied zwischen dieser Ausdehnung und dem, was
                        dann zum Druck gelangte, macht in einem für die KD-Leser nicht erahnbaren
                        Maße anschaulich, was <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> im Sinn hatte, als er das Vorwort zu <bibl corresp="kbga-bibls-2">KD III/1</bibl> mit dem Eingeständnis eröffnete:
                        «Mit der ‹Lehre von der Schöpfung› habe ich ein Gebiet betreten, auf dem ich
                        mich entschieden weniger vertraut und sicher fühle.»<note xml:id="n02"><bibl corresp="kbga-bibls-2">KD III/1, S. V</bibl>.</note></p>


                    <p>Tatsächlich sind aus jenem Kollegtext nur die §§ 40 und 41 sowie etwa ein
                        Drittel (Tskr., S. 454–600) des ursprünglichen § 42 (Tskr., S. 440–901) in
                        die Druckfassung eingegangen. Hier zum Abdruck kommen – wie immer in diesem
                        Band – die Teile des erhaltenen ­Typoskripts, die nicht zum Druck gelangten.
                        Das sind von § 42 die Typoskript-Seiten 440–453 und 601–901 sowie die
                        Fragmente zweier weiterer Paragraphen: § 43,2 (Tskr., S. 1027–1140) und 44,2
                        (Tskr., S. 1203–1371). Was jenen Letzteren jeweils vorausgegangen ist, also
                        <pb xml:id="p004" ed="pga"/> die Abschnitte § 43,1 bzw. § 44,1, ist – mit
                        Ausnahme des in Teil II abgedruckten Fragments «Humor»<note xml:id="n03">Siehe unten, <ref type="pub" target="../volume/50/p631#p631">S. 631–640</ref>.</note> – nicht erhalten; beide Fragmente sind die
                        Überreste des Versuchs, die mit § 42 grundgelegte Schöpfungslehre mit einer
                        Darlegung der Anthropologie zu krönen.</p>

                    <p>Den Grund dafür, von diesem Vorhaben abzulassen, nannte <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> ebenfalls im
                        Vorwort zu <bibl corresp="kbga-bibls-2">KD III/1</bibl>. Ohne dort etwas
                        davon durchblicken zu lassen, in welchem Ausmaß bereits ausgearbeitete
                        Textpassagen dem Ungenügen des Autors an seiner Ausrüstung für die
                        Schöpfungsthematik zum Opfer gefallen waren, schrieb er, jenes schon
                        zitierte Eingeständnis aufnehmend: «Die gewisse Bedrängnis, in der ich mich
                        auf diesem ganzen Gebiet befinde, zeigt sich handgreiflich darin, daß ich
                        das zweite Kapitel, das dieses Buch eigentlich enthalten sollte: die Lehre
                        vom Menschen nämlich, vor der Veröffentlichung noch einmal durcharbeiten
                        muß, weil es mich in der Fassung, die ich ihm bis jetzt geben konnte, nun
                        doch zu wenig befriedigt hat.»<note xml:id="n04"><bibl corresp="kbga-bibls-2">KD III/1, S. VI</bibl>.</note> Das Ergebnis
                        dieser Durcharbeitung war der Entschluss, die Neufassung der Anthropologie
                        auf einen selbständigen Teilband (<bibl corresp="kbga-bibls-2">KD
                            III/2</bibl>) zu verschieben, der dann, 1948 erschienen, mit 780
                        Textseiten den Umfang erreichte, der für die noch folgenden Teile von <persName ref="kbga-actors-2151">Barths</persName>
                        Hauptwerk typisch wurde.</p>
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