<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="kbga-texts-1134">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title type="volume" n="vol-01">Karl Barth – Rudolf Bultmann. Briefwechsel 1911–1966</title>
        <title type="formal">Anhang Nr. 22</title>
        <title type="content">Hans Freiherr von Soden an Gerhard Kittel</title>
        <title type="citation_line_1">Hans Freiherr von Soden an Gerhard Kittel, 25. Juni 1934</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/1134 (Stand: 25. August 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Karl Barth – Rudolf Bultmann. Briefwechsel 1911–1966, hrsg. v. Jaspert, Bernd (Gesamtausgabe, Abt. V), Zürich 1994, S. 261–264.</title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons BY-SA 4.0</licence>
        </availability>
        <idno type="url">https://kbga.karl-barth.ch/texts/1134</idno>
      </publicationStmt>
      <sourceDesc>
        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
        <bibl type="pga" xml:id="pga">
          <title type="volume">Karl Barth – Rudolf Bultmann. Briefwechsel 1911–1966</title>
          <title type="text">Anhang Nr. 22: Hans Freiherr von Soden an Gerhard Kittel</title>
          <author ref="kbga-actors-388">Soden, Hans Freiherr von</author>
          <editor>Jaspert, Bernd</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">1994</date>
          <biblScope unit="page">Pp. 261-264</biblScope>
          <!--position within a volume-->
          <biblScope unit="part">134</biblScope>
        </bibl>
        <!-- The first digital edition (data from xml and database) -->
        <bibl type="asp" xml:id="asp">
          <title type="edition">Princeton Barth Project edition</title>
          <title type="text">electronic edition of Karl Barth, Gesamtausgabe V.1, Karl Barth Rudolf Bultmann Briefwechsel 1911-1966, anhang letter 22</title>
          <author ref="kbga-actors-388">Soden, Hans Freiherr von</author>
          <editor>James R. Adair, Jr.</editor>
          <editor>Timothy J. Finney</editor>
          <editor>Christian Kelm</editor>
          <pubPlace>Princeton</pubPlace>
          <publisher>Alexander Street Press</publisher>
          <date type="publication">2001</date>
        </bibl>
        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): von Soden, Hans, Hans von Soden an Gerhard Kittel, 25. Juni 1934. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/24141">KBA 9234.215</ref>. </bibl>
        <!-- we should provide more types: <bibl type="not-found-in-kba"></bibl> <bibl type="not-in-kba"></bibl>  -->
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <profileDesc>
      <creation>
        <date type="creation" when="1934-06-25">25. Juni 1934</date>
      </creation>
      <langUsage>
        <language ident="ger">German</language>
      </langUsage>
      <textClass>
        <keywords>
          <term>letter</term>
        </keywords>
      </textClass>
      <correspDesc>
        <correspAction type="sent">
          <persName ref="kbga-actors-388">Soden, Hans Freiherr von</persName>
          <placeName ref="kbga-places-41">Marburg</placeName>
          <date when="1934-06-25">25. Juni 1934</date>
        </correspAction>
        <correspAction type="received">
          <persName ref="kbga-actors-224">Kittel, Gerhard</persName>
          <placeName ref="kbga-places-61">Tübingen</placeName>
        </correspAction>
        <correspContext>
          <ref type="previous" target="kbga-texts-34193"/>
          <ref type="next" target="kbga-texts-1135"/>
        </correspContext>
      </correspDesc>
    </profileDesc>
    <revisionDesc>
      <change when="2026-08-25T09:04:23+02:00">teiHeader was automatically produced from the database 2026-08-25T09:04:23+02:00</change>
    </revisionDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <div type="letter">
        <div>
        <pb xml:id="p261" ed="pga"/>
        <head>Anhang 22</head>
        <div type="abstract">
          <p>
            [Brief von
            <hi rend="smallCaps">Prof. D. <persName ref="kbga-actors-388">Hans Freiherr von
                Soden</persName>,</hi>
            <placeName ref="kbga-places-41">Marburg</placeName>, an
            <hi rend="smallCaps">Prof. D. <persName ref="kbga-actors-224">Gerhard Kittel</persName>,</hi>
            <placeName ref="kbga-places-61">Tübingen</placeName>, Durchschlag an
            <hi rend="smallCaps">Prof. D. <persName ref="kbga-actors-431">Ernst Wolf</persName></hi>
            und
            <hi rend="smallCaps">
                            <persName ref="kbga-actors-2151">K. Barth</persName>,</hi>
            <placeName ref="kbga-places-10">Bonn</placeName>, mit handschriftlichem Vermerk: «Den
              Hh. Koll. <persName ref="kbga-actors-431">Wolf</persName> u. Barth zur vertr.
              Kenntnis; Rückgabe unnötig. Herzl. Gruß v. S.» (<ref type="kba-objects-id" target="24141">Durchschlag im Karl Barth-Archiv</ref>):]
          </p>
        </div>
        <div>
          <opener>
            <dateline>
                            <placeName ref="kbga-places-41">Mbg</placeName>, <date when="1934-06-25">25.VI.1934</date>
                        </dateline>
            <salute>Sehr verehrter Herr Kollege!</salute>
          </opener>
          <p>Sie waren so freundlich, mir einen Abzug Ihrer offenen Anfrage an den <orgName ref="kbga-actors-8682">Bruderrat der
            Bekenntnissynode</orgName> und Ihres darüber mit Herrn Kollegen <persName ref="kbga-actors-2151">Karl Barth</persName> geführten
              Briefwechsels<note xml:id="n01">Siehe <ref type="pub" target="1133#fn_n01">Anh. 21, Anm. 1</ref>.</note> zugehen zu lassen, von dem ich natürlich
            mit besonderem Interesse Kenntnis genommen habe. Da ich Mitglied der <orgName ref="kbga-actors-5393">Barmer Synode</orgName> gewesen bin,
            möchte ich mich der Beantwortung Ihrer Anfrage nicht entziehen. Sie verstehen, daß ich
            mich dabei möglichst kurz fasse. Wir sind ja beide über den <foreign xml:lang="lat">status controversiae</foreign>
            ausreichend unterrichtet und wohl auch beide mit theologischer und kirchenpolitischer
            Korrespondenz stark belastet.</p>
          <p>Die Stellungnahme wird mir durch Zweierlei durchaus erleichtert. Einmal dadurch, daß
            ich an der Fassung der Barmer Sätze in
            keiner Weise mitgewirkt habe. Ich habe ihnen zugestimmt, mit dem in solchen Fällen ja
            bei jedem selbständigen Theologen wohl selbstverständlichen Wunsche, daß dies oder jenes
            in ihnen anders gesagt worden wäre, aber allerdings mit voller gewissensmäßiger
            Zustimmung und Mitverantwortung dafür, daß die Synode diese Sätze annahm. Wenn ich
            manches anders gesagt hätte, so soll dies also nicht heißen, daß ich nicht für die Sätze
            einträte, wie man dies überhaupt sinngemäß in solchen Fällen tun kann, und daß ich sie
            mir nicht in allem Wesentlichen zu eigen machte. Das zweite erleichternde Moment ist für
            mich, daß ich ja von meiner kritischen Haltung zur dialektischen Theologie und gerade zu
            K. Barth oft genug Zeugnis gegeben habe. Daran hat sich auch gar nichts geändert. Ich
            habe aber stets anerkannt, daß die dialektische Theologie im <pb xml:id="p262" ed="pga"/> Sinne des berühmten Korrektivs<note xml:id="n02"><persName ref="kbga-actors-388">Von Soden</persName> nimmt damit eine berühmt
              gewordene Formel Barths auf; s. <bibl corresp="kbga-bibls-1424">
                                <persName ref="kbga-actors-2151">K. Barth</persName>, <hi rend="italic">Not und Verheißung der christlichen Verkündigung</hi> (1921), W. G. Th., S. 100</bibl> (= ders., <bibl corresp="kbga-bibls-451">
                                <hi rend="italic">Vorträge und kleinere Arbeiten 1922–1925</hi>, hrsg. von H. Finze [Gesamtausgabe,
                  Abt. III], Zürich
                  1990, 
                                    <ref type="pub" target="19008#p067">S. 67f.</ref>)</bibl>: «Sofern <persName ref="kbga-actors-403">Thurneysen</persName>, <persName ref="kbga-actors-137">Gogarten</persName> und ich wirklich im bekannten Sinn des
              Worts ‹Schule machen› sollten, sind wir erledigt. Meine Meinung ist wirklich die, es
              möchte jedermann in seiner Schule und bei seinen Meistern <hi rend="italic">bleiben</hi>,
              nur vielleicht als <hi rend="italic">Korrektiv</hi>, als das ‹bißchen Zimt› zur Speise, um
              mit <persName ref="kbga-actors-221">Kierkegaard</persName> zu reden, sich gefallen
              lassen, was allenfalls in jener Randbemerkung Erhebliches enthalten ist.»</note> ein
            großes und echtes Verdienst um die Entwicklung der theologischen Lage hat und damit auch
            ganz besonders um die der kirchlichen Krisis, in die wir geführt worden sind. Sie hat ja
            im Übrigen wie alle bisherigen theologischen Fronten auch die dialektische durchaus
            gespalten, und für meine Stellungnahme in den kirchlichen Fragen ist allein
            richtunggebend, was einer dazu sagt, und nicht, wer er ist und was er in anderen Fragen
            als den jetzt auf Antwort drängenden gesagt hat.</p>
          <p>Ich glaube auch dies sagen zu dürfen, daß von mir Zeugnisse vor der gegenwärtigen
            Krisis vorliegen, daß ich das theologische Anliegen Ihrer Frage erkenne und als eigenes
            bekannt habe, etwa auch in meinem Helsingforser Vortrag über Christentum und Kultur<note xml:id="n03">
                            <bibl corresp="kbga-bibls-1425">
                                <persName ref="kbga-actors-388">H. von Soden</persName>, <hi rend="italic">Christentum
                    und Kultur in der geschichtlichen Entwicklung ihrer Beziehungen</hi>
                  (Gastvorlesung an der <orgName ref="kbga-actors-8683">Universität Helsingfors</orgName> am
                    21.9.1932), in: ders., <hi rend="italic">Urchristentum und Geschichte. Gesammelte Aufsätze</hi>, Bd. I:
                    <hi rend="italic">Grundsätzliches und Neutestamentliches</hi>, hrsg. von
                    H. von Campenhausen, mit einem Vorwort von <persName ref="kbga-actors-512">R. Bultmann</persName>, Tübingen 1951, S. 56–89</bibl>.</note> und sonst. Ich bin aber der Meinung, daß dieses Anliegen in den Barmer Sätzen auch keineswegs
            unberücksichtigt ist. Der Staat von Satz 5 ist doch der jeweilige konkrete Staat, der
            Staat der geschichtlichen Stunde. Was er fordern darf, ist allerdings in Satz 5 und dazu
            in Satz 1 auch bestimmt begrenzt. Gegen Ihren Zusatzvorschlag habe ich (ich bitte, dies
            ganz offen aussprechen zu dürfen) entscheidend dies, daß er zweideutig ist. Was Sie in
            dem Satze «wir verwerfen usw.»<note xml:id="n04">
                            <bibl corresp="kbga-bibls-1217">
                                <persName ref="kbga-actors-224">G. Kittel</persName>, <hi rend="italic">Offene
                    Frage …</hi>(s. <ref type="pub" target="1133#fn_n01">Anh. 21,
                    Anm. 1</ref>), in: <hi rend="italic">K. Barth /G. Kittel, Ein theologischer
                    Briefwechsel</hi>, a.a.O., S. 4</bibl>: «Wir verwerfen die falsche Lehre, als ob es zu irgendeiner Zeit oder an
              irgendeinem Ort eine Verkündigung des Evangeliums ohne Bezogenheit auf den
              geschichtlichen Augenblick gäbe, welche erfolgen könnte, ‹als wäre nichts geschehen›;
              eine Verkündigung, die nicht in Angriffsrichtung und in ihrem ganzen Geformtsein
              durchgängig mitbestimmt wäre durch die von Gott ihr geordnete Stunde von Welt und Volk
              und Mensch.» Dieser Absatz schließt den von <persName ref="kbga-actors-224">Kittel</persName> geforderten Zusatz zur Barmer Theologischen Erklärung ab.</note> aussprechen, ist einfach
            unanfechtbar <pb xml:id="p263" ed="pga"/> und m. W. auch unbestritten in seiner
            prinzipiellen und formalen Haltung, hilft uns aber gar nichts, wenn es nicht in
            konkreter Bezogenheit auf unseren geschichtlichen Augenblick angewendet wird und wenn
            nicht ganz deutlich gesagt wird, wie sich denn die Stunde <persName ref="kbga-actors-185">Hitlers</persName> und die Verkündigung des Evangeliums zu
            einander verhalten. Ich weiß nicht, von wem die Formel stammt: «als wäre nichts
              geschehen.»<note xml:id="n05">Die Formel stammt von <bibl corresp="kbga-bibls-1186">
                                <persName ref="kbga-actors-2151">K. Barth</persName>, Theologische
                    Existenz heute!, München 1933, S. 3 (Neuausgabe von H. Stoevesandt [s. Brief
                    <ref type="pub" target="1083#fn_n03">Nr. 81, Anm. 3</ref>], S. 26)</bibl>: «… das Entscheidende, was ich heute zu diesen [scil, den gegenwärtigen
              kirchlichen] Sorgen und Problemen zu sagen versuche, kann ich darum nicht zum
              Gegenstand einer besonderen Mitteilung machen, weil es sehr unaktuell und ungreifbar
              einfach darin besteht, daß ich mich bemühe, hier in <placeName ref="kbga-places-10">Bonn</placeName> mit meinen Studenten in Vorlesungen und Übungen nach wie vor und
              als wäre nichts geschehen — vielleicht in etwas erhöhtem Ton, aber ohne direkte
              Bezugnahmen — Theologie und nur Theologie zu treiben.»</note> Wenn sie von Barth ist,
            so beweist ja eben sein Kampf sehr deutlich, wie sie nicht von ihm gemeint ist. Wenn Sie
            etwa von den beiden akademischen Predigten, die <persName ref="kbga-actors-512">Bultmann</persName> und ich im Sommer 1933 gehalten haben und die im «<orgName ref="kbga-actors-8244">Neuwerk</orgName>»
            zusammen gedruckt sind (XV, 2)<note xml:id="n06">
                            <bibl corresp="kbga-bibls-1426">
                                <persName ref="kbga-actors-512">R. Bultmann</persName>, <hi rend="italic">Gott ruft
                    uns. Predigt im Akademischen Gottesdienst zu Marburg am 2. Juli 1933</hi> (über 1.Joh. 4,7–12), in: Neuwerk. Ein Dienst am Werdenden,
                  Jg. 15 (1933), Heft 2, S. 70–81</bibl> (= <bibl corresp="kbga-bibls-1255">
                                VW, S. 247–260</bibl>); <bibl corresp="kbga-bibls-1427">
                                <persName ref="kbga-actors-388">H. von Soden</persName>, <hi rend="italic">Vom Amt
                    des Christen. Predigt im Akademischen Gottesdienst Exaudi zu Marburg am Sonntag 28. Mai 1933</hi> (über 1.Petr. 4,8–11), a.a.O., S. 62–70.</bibl>
                        </note>, Kenntnis nehmen, so werden Sie nicht behaupten, daß sie gehalten sind, als wäre
            nichts geschehen, und dasselbe gilt ja doch von allen irgendwie verantwortlichen
            Äußerungen hüben wie drüben. Die verworfene Formel kann somit nur meinen, daß dem, was
            geschehen ist und was gewiß nicht ignoriert werden kann und darf, nicht eingeräumt
            werden darf, daß es das Evangelium nach Botschaft und Forderung alteriert, und das ist
            ja Ihre Meinung sogut wie unsere. Nicht einig sind wir aber leider darüber, was
            alteriert und was nicht. Dies scheint mir in den Barmer Sätzen deutlich gesagt zu
            sein, während es aus Ihrem Satz nicht zu ersehen ist. Es hat mal jemand von gewissen vor
            einiger Zeit gemachten Vorschlägen zu Verhandlungen m. E. gut gesagt: «Das wäre ein
            Ausweichen ins Grundsätzliche.» Für mich wäre es eben dies, wenn ich <pb xml:id="p264" ed="pga"/> Ihrem Zusatzvorschlag zustimmen wollte, wo ich doch genau weiß, daß damit
            der Streit nur verdeckt wird, den wir austragen müssen.</p>
          <p>Sie wollen freundlich einverstanden sein, wenn ich auf anderes nicht eingehe,
            insbesondere nicht auf die Verwendung und Auslegung von <ref type="can" subtype="bible" target="1.Kor.9">1.Kor. 9</ref>, die mir anfechtbar erscheint, und auf Ihre
            Ausführungen gegen Barth, in denen Sie mir ihm eine Beweispflicht zuzuschieben scheinen,
            die mir Ihnen obzuliegen scheint. Es ist wohl nicht fruchtbar, dies näher zu erörtern.
            Ich kann nur wünschen, daß Ihre Frage zur weiteren Klärung der Gegensätze beitragen
            möge; denn nur über eine reinliche und unerschrockene Klärung scheint mir ein Weg zu
            wirklichem Frieden führen zu können. Daß diese Klärung in gegenseitiger Achtung von
            Leuten, die einander zugestehen, daß es ihnen um die Sache der Kirche geht, sich
            vollziehen sollte und auch könnte, ist gewiß unsere gemeinsame Meinung.</p>
          <closer>
            <salute>Mit kollegialer Begrüßung</salute>
            <salute>Ihr ergebener</salute>
            <signed>
              <persName ref="kbga-actors-388">von Soden</persName>
            </signed>
          </closer>
        </div>
      </div>
    </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
