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        <title type="volume" n="vol-01">Karl Barth – Rudolf Bultmann. Briefwechsel 1911–1966</title>
        <title type="formal">Anhang Nr. 14</title>
        <title type="content">Heinrich Schlier an Karl Barth</title>
        <title type="citation_line_1">Heinrich Schlier an Karl Barth, 3. Oktober 1930</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/1125 (Stand: 25. August 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Karl Barth – Rudolf Bultmann. Briefwechsel 1911–1966, hrsg. v. Jaspert, Bernd (Gesamtausgabe, Abt. V), Zürich 1994, S. 240–241.</title>
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        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
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        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Karl Barth – Rudolf Bultmann. Briefwechsel 1911–1966</title>
          <title type="text">Anhang Nr. 14: Heinrich Schlier an Karl Barth</title>
          <author ref="kbga-actors-362">Schlier, Heinrich</author>
          <editor>Jaspert, Bernd</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">1994</date>
          <biblScope unit="page">Pp. 240-241</biblScope>
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        <!-- The first digital edition (data from xml and database) -->
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          <title type="edition">Princeton Barth Project edition</title>
          <title type="text">electronic edition of Karl Barth, Gesamtausgabe V.1, Karl Barth Rudolf Bultmann Briefwechsel 1911-1966, anhang letter 14</title>
          <author ref="kbga-actors-362">Schlier, Heinrich</author>
          <editor>James R. Adair, Jr.</editor>
          <editor>Timothy J. Finney</editor>
          <editor>Christian Kelm</editor>
          <pubPlace>Princeton</pubPlace>
          <publisher>Alexander Street Press</publisher>
          <date type="publication">2001</date>
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        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): Schlier, Heinrich, Heinrich Schlier an Karl Barth, 3. Oktober 1930. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/18145">KBA 9330.528</ref>. </bibl>
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        <date type="creation" when="1930-10-03">3. Oktober 1930</date>
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        <head>Anhang 14</head>
        <div type="abstract">
          <p>[Brief von Lic.
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                            <persName ref="kbga-actors-362">Heinrich Schlier</persName>,</hi>
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          </p>
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              <addrLine>Weißenburgstr. 27</addrLine>
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            <salute>Sehr geehrter Herr Professor!</salute>
          </opener>
          <p>Durch die Karte von meiner Frau und Ihren Brief an <persName ref="kbga-actors-512">Bultmann</persName>, den dieser mir heute schickte, erfahre ich, daß nun auch Sie
            sehr drohen, eine Absage an die <orgName ref="kbga-actors-8270">Marburger
            Konferenz</orgName> zu schicken. Ich möchte Sie aber herzlich bitten, die Zusage nicht rückgängig
            zu machen, da dadurch für sehr viele, ja, nachdem Sie das grundsätzliche Referat
            übernommen haben, für alle die Tagung ihren Zweck verlöre. Die <orgName ref="kbga-actors-8270">Konferenz</orgName> selbst kann ja,
            nachdem viele der Eingeladenen ihre Zusage schon gegeben und dafür Urlaub genommen
            haben, nicht mehr gut rückgängig gemacht werden. Das Ergebnis wäre vielmehr eine Tagung,
            die für die vielen Auswärtigen, welche manche Vorbereitungen und Veränderungen an Urlaub
            usw. getroffen haben, ohne Ergebnis bliebe.</p>
          <p>Durch die unglückliche (für uns) Verbindung mit der «Säulenversammlung» ist der
            Charakter der Konferenz für Ihre Augen etwas verändert. Aber die <orgName ref="kbga-actors-8270">Konferenz</orgName> selbst hat
            damit nichts zu tun. Sie ist einer Anregung von Professor <persName ref="kbga-actors-512">Bultmann</persName> entsprungen, daß sich ehemalige Marburger Theologiestudenten jedes Jahr einmal
            treffen sollen, um theologisch im Zusammenhang zu bleiben und weiterzulernen. Dabei
            steht jedesmal ein Thema zur Frage, das von zwei Referenten behandelt und dann
            diskutiert wird. Die diesjährige Tagung wäre die 4. Es wird dazu nur eingeladen; die
            «Öffentlichkeit» ist dadurch eine sehr beschränkte. Voriges Jahr wurde als Thema nun die
            «natürliche Theologie» bestimmt, und — da die «Marburger Theologie» von Ihrer — so glaubt sie wenigstens — nicht soweit
            entfernt ist, angeregt, Sie zu bitten, den Hauptvortrag zu halten. <persName ref="kbga-actors-137">Gogarten</persName> sollte nicht als «Säule» oder als Opponent
            erscheinen, sondern als Teilnehmer der 1. Tagung und als einer, der zur 2. u. 3. zu-,
            freilich auch jedesmal dann abgesagt hatte. Von der Anwesenheit anderer «Prominenten»
            war im vorigen Jahr nicht die Rede. Kurz es sollte die <orgName ref="kbga-actors-8270">Konferenz</orgName> in keinem Sinn den
            Rahmen für ein <pb xml:id="p241" ed="pga"/> Gefecht abgeben, wobei dann die «Ehemaligen»
            als Kriegsberichterstatter fungieren, sondern eine Tagung solcher sein, die sich von den
            Referenten belehren lassen und selbst mit den Referenten die theologische Frage in der
            Diskussion weitertreiben wollen. Gewiß wird mancher aus Neugierde kommen, eher aber,
            weil er dabei eine Möglichkeit sieht, theologisch zu lernen, was ja nicht jeder allein
            kann, was aber jeder der vielen Pfarrer und Lehrer braucht und weder auf
            Pfarrerkonferenzen noch auf öffentlichen Tagungen findet.</p>
          <p>Sie sehen, wir nehmen Sie trotz Ihrer — den Marburgern sicher nicht unbekannten — Überlastung weiter in Anspruch, und
            bitten Sie, ein Mißverständnis über den Zweck und das Forum Ihres Vortrages nicht uns
            entgelten zu lassen. Darf ich Sie bitten, mir Ihre Entscheidung bald mitzuteilen, da ja
            im Fall Ihrer endgültigen Absage noch manches geregelt werden muß.</p>
          <closer>
            <salute>Mit sehr ergebenem Gruß</salute>
            <salute>Ihr</salute>
            <signed>
              <persName ref="kbga-actors-362">H. Schlier</persName>
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